Hülle& Fülle

Es gibt Jahre volle Hülle und Fülle und wiederum Jahre, in denen es nicht so ist. Aber was macht man mit dem "Zuviel"?

Apfelessig

Apfelessig

Fallobst oder vom Apfelwickler bewohntes Obst klein schneiden und nur die gesunde Frucht in ein großes Glas zur Hälfte befüllen. Je nach Säure eventuell 1 EL Zucker zugeben. Auf die Glasöffnung kommt etwas Kuchenpapier oder ein Tuch und wird mit einem Gummi fixiert. Der Essig braucht Luft zum reifen aber keine Essigfliegen. Man stellt das Glas am Besten unter die Küchenbank und schwenkt alle drei Tage das Glas, damit die oben schwimmenden Äpfel wieder benetzt werden mit dem zugefügtem Wasser und nicht anfangen zu schimmeln. Nach ca. zwei Wochen sinken die Äpfel nach unten und es riecht schon nach leichtem Essig und das Wasser hat Schlieren. Nun gibt man die Flüssigkeit durch ein Sieb und trennt so das Obst von der Flüssigkeit. Die Flüssigkeit kommt in ein sauberes Glas und wird mit Wasser aufgefüllt. Wieder mit Küchenpapier und Gummi abdecken und 3-4 Wochen reifen lassen. Danach kann er in Flaschen umgefüllt werden und wird gut verschlossen. Es geht mit anderen Früchte auch und ist eine gute Resteverwertung, wenn man schon genug Apfelmus gemacht hat.

Weintraubensirup

Weintraubensirup

Da Weintrauben nicht so lange haltbar sind, wird der Rest in einem Topf 1-2 Stunden gekocht und danach passiert, um Kerne und Stiele zu entfernen. Die Flüssigkeit wird solange ohne Deckel gekocht, bis eine Sirup ähnliche Flüssigkeit entsteht. Dann wird er heiß abgefüllt und gut verschlossen. Die Farbe ähnelt dann eher Ahornsirup. Der Geschmack erinnert an dem Selbigen oder an Kokosblütensirup.

Fruchtleder

Fruchtleder
Fruchtleder

Es geht mit allen Früchten (außer Weintrauben) und in diesem Fall waren es Pflaumen. Pflaumen werden entsteint und ohne zusätzliches Wasser gekocht bis alles weich ist. Dann wird die Masse püriert und leicht einreduziert bis es ein Brei ist. Die Masse wird auf Backpapier ausgelegte Bleche verteilt und sollte messerrückendick sein. Nun lässt man es an einem warmen, trockenen Ort eine Woche stehen. Danach kann man das Leder abziehen und in Streifen schneiden. Gut verschlossen ist es Jahre haltbar.

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