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Vital-blog

Waldbaden ein neuer Modetrend?

 Auch Forest Medicine oder im japanischen Shinrin Yoku genannt ist Trend geworden. An was denken Sie jetzt? Das man halbnackt durch den Wald hüpft? Als ich das Wort zum ersten Mal hörte, dachte ich tatsächlich, man muss barfuß laufen und sich im Moos wälzen. Nicht dass das verkehrt wäre aber hier geht es nicht so sehr um die Tastsinne sondern um die Biochemie in unserem Körper.  Als ich vor Jahren aufs Land zog, war ich zwar  den Stadtwald und den Park gewöhnt aber ein Wald im Naturschutzgebiet ist kein Vergleich. Von Waldbaden habe ich damals noch nichts gehört aber die Faszination Wald begann mit der ersten Begegnung.  Man kommt anders wieder heraus als man reingeht. Waldbaden ist keine Erfindung sondern ein Wiederfinden unseres Ursprunges. Evolutionsbedingt streiften wir von je her durch Steppen und Wälder. Das liegt in unseren Genen. Bewegung und die Natur und unverfälschtes Essen halten uns gesund.  Im Wald geht man gestresst rein und kommt entspannt wieder heraus. Ich kenne zahlreiche Tage an denen ich mir sagte, heute gehst du mit den Hunden eine kleine Runde, puh, ich hab noch so viel zu tun oder das Wetter ist so schlecht. Nach 15min Wald ist dieser Gedanke vergessen. Nach mindestens 90min eher 2h komme ich erholt aus dem Wald und schaffe meine Arbeit dennoch, weil ich das wichtige vom unwichtigen unterscheiden kann.  Aber wie macht der Wald das? Im Körper senkt schon alleine der Anblick von Bäumen und Sträuchern unser Stresshormon. Der Wald ist wie ein Schutzraum. Er schützt vor Wind, vor Kälte, vor Hitze und schluckt Geräusche. Unsere Sinne schärfen sich, und wir nehmen andere Dinge wahr. Das Grün im Frühling ist neonsatt, das Grün im Sommer gedeckt, der Herbst hat alle warmen Rottöne in orange, hellbraun, rotbraun und warmen pink anzubieten, während der Winter mit Erdtöne und weiß besticht. Zu jeder Jahreszeit sieht der Wald, die Wege, die Bäume anders aus und so mancher verläuft sich auf bekannten Wegen. Morgens ist der Wald ganz anders wie mittags oder am Abend und die Luft lässt einen tiefer atmen. Lange Zeit konnte ich mir das nicht erklären, bis ich die Hörbücher von Peter Wohlleben mit in den Wald nahm und vieles überprüfen konnte. Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt. Was passiert im Körper wenn doch so viel im Wald passiert, was wir nicht sehen aber fühlen können?  Warum sollten Sie jetzt „Waldbaden“? Natürlich könnte ich Ihnen von mehr Achtsamkeit, der inneren Ruhe oder dem Inne halten erzählen. Mache ich aber nicht. Ich erkläre es Ihnen biochemisch, denn das passiert wirklich im Wald. 

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Fleisch als Übeltäter für Gicht, Rheuma, Autoimmun......? 

Wenn wir an Fleisch denken, denken wir an Steak, ungesunde Ernährung und an Krebs und Herzinfarkt. So wird es uns erklärt und über zahlreiche Medien gebetsartig wiederholt.  Ich bin darüber gar nicht so unglücklich, denn wäre es populärer, müssten noch mehr Tiere leiden.  Denn dass der Fleischgenuss nur dann gesund ist, wenn das Tier artgerecht ernährt und gehalten wurde, ist mir zwar bewusst aber kein Verkaufsargument in der Industrie. Fleisch kann krank machen. Grasfressende Tiere, vorwiegend Rinder werden mit Mastfutter gemästet, dass sie nicht verdauen können. Dass sie krank werden, erleben sie in ihrem kurzen Leben meist nicht mehr. Geflügel und Fische können in der Industrie nur dadurch in Massen gehalten werden, wenn sie mit Medikamenten am Leben erhalten werden. Das Futter ist nur dann lagerfähig, wenn es genmanipuliert wurde oder mit Billigölen gestreckt wurde, dass mit einem Nervengift behandelt wird. Ganz legal.  Damit Wurst schön rot aussieht, müssen wir Nitrate einsetzen in Form von Pökelsalz. Diese werden zu Nitrite und dann im Magen zu Salpetersäure und Stickstoffmonoxid abgebaut. Als kleine Leistungssteigerung nach dem Sport ist das Stickstoffmonoxid nicht verkehrt, aber als Dauerernährung krebserregend, und da geht es nicht nur um die Wurst sondern auch um Rote Bete, Mangold oder Spinat, da hier hohe Mengen Nitrat neben der Oxalsäure (Übersäuerung Darm) enthalten sind. Wurst und Käse werden mit Pökelsalz behandelt um uns vor dem Bakterium Clostridium botulinum zu schützen und das Fleisch schön rot aussehen zu lassen. Solange diese Produkte nicht erhitzt werden, entstehen im Körper keine gefährlichen Nitrosamine, die in der Tat wirklich krebserregend sind. Bevor sich Nitrit mit den Eiweißen zu Nitrosaminen verbinden kann, wenn die Produkte erhitzt werden, wird der Vorgang durch gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C haltigen Lebensmittel (Paprika, Brokkoli, Kohl e.c.) geblockt.  Allerdings sollten Sie dennoch keine erhitzten biologischen Wurst- und Käsewaren zu sich nehmen, wenn nicht explizit darauf hingewiesen wird, dass kein Pökelsalz verwendet wird. Pökelsalz muss nicht extra deklariert werden. Durch das Feuer ist vor mehr als 1Mio. Jahre der Affe zum Homo der Gattung sapiens geworden. Erst jetzt konnte sich der Kiefer und der Darm verkleinern, weil er nicht mehr stundenlang damit beschäftigt war, pflanzliche, faserige Nahrung aufzuspalten. Der HS lernte Tiere zu erlegen und zu garen. Diese Vorstufe der Verdauung brachte genug Zeit und Energie für den Körper, ein größeres Gehirn entstehen zu lassen.

Was läuft schief im Winter  ? 

Unser Immunsystem passt sich den Jahreszeiten an. Die Aktivität von 25% unserer Gene verändert sich je nach Jahreszeit und einige schalten sich im Winter ab. Das ist mitunter eine Erklärung warum wir im Winter eher krank werden oder Symptome bei Autoimmunerkrankungen, psychischen Problemen, Gelenkschmerzen, chronischen Erkrankungen, Herzerkrankungen, Krebs oder Diabetes-1 sich verschlimmern.

  Warum ist das möglich?  

Die mehr als 5000 Gene, die daran beteiligt sind, beeinflussen unser Immunsystem mehr oder weniger intensiv je nachdem wo wir leben. So sind wir Menschen generell seit Urzeiten an das Klima der Savanne gewöhnt. Auch wenn die Theorie mit Afrika längst ins Wanken geraten ist, so gab es auch Savannen in Eurasien, so dass unser Temperaturempfinden für Wohlfühltemperaturen zwischen 20 und 25°C liegen und das ist bis heute so geblieben. Nun leben wir aber im nördlichen Europa und damit auch in einer gemäßigten Klimazone, die im Durchschnitt deutlich kälter ist. Das verändert nicht nur unser Essverhalten sondern auch unsere Gene.  

Ein ganz besonderes Gen ist auffällig in unserer Klimazone-das ARNTL Gen. Es unterdrückt Entzündungen während einer Infektion. Während es im Sommer effektiver arbeitet, kommt es im Winter fast zum Erliegen. Wenn Temperaturen sinken, der Vitamin D Spiegel sinkt, das Nahrungsangebot qualitativ schlechter und kohlenhydratlastiger wird, steigt die Gefahr einer Erkrankung, einer Verschlechterung bestehender Erkrankungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Viren und Bakterien und fast noch schlimmer, das Erwachen unserer Schläferviren in uns.  

Können wir den Körper überlisten?

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Altern ein natürlicher Vorgang?

Eins vorneweg! Altern ist ein natürlicher Vorgang. Als meine Großeltern 60 wurden, waren sie alt. 

Als meine Eltern 60 wurden, begann eine neue Lebensphase aber alt sind sie nicht und alt fühlen sie sich noch lange nicht. 

Was ist, wenn der Jahrgang 70 dieses Alter erreicht?  Welchem Umstand verdanken wir, dass wir uns nicht nur jünger fühlen sondern auch so aussehen. Altern tun wir in jedem Fall, die einen langsamer, die anderen schneller. Warum? Die Kosmetik, die Ernährung, unser Lifestyle? 

Ab 40+ beginnt etwas in unserem Körper schief zu laufen.  

Änderung 1:  Noch nicht allzu lange her und Sie konnten sich 3 Dinge auf einmal merken? Jetzt brauchen Sie einen Einkaufszettel eine to- do Liste, einen Terminkalender und manchmal fällt Ihnen das Wort nicht ein aber es liegt Ihnen auf der Zunge oder Sie müssen den gleichen Weg vom Wohnzimmer zur Küche nochmal gehen, damit Ihnen der Gedanke wieder einfällt- Das Spiegelbild sieht morgens anders aus wie mittags oder abends?  

Änderung 2:  Sie haben Stress. Die Sorge um die Kinder, die ständigen sozialen Verpflichtungen neben Job, Einkaufen, Kindergarten, Elternabend, Haushalt und Sport. Sie fühlen sich ausgelaugt, müde und manchmal liegen Sie abends mit Herzrasen im Bett. Nur ein paar Sekunden aber Sie können danach nicht einschlafen oder Sie wachen nachts um 3 Uhr auf und finden erst beim Wecker klingeln wieder den Schlaf. 

 Änderung 3:  Sie nehmen an Gewicht zu. Sie strampeln sich ab beim Sport, essen wenig und es stagniert trotzdem. Die Haut ist fahl, die Haare liegen nicht. Sie fühlen sich unzufrieden, innerlich aufgekratzt, unsicher und das Alter greift nach Ihnen.  

Änderung 4:  Es fing mit einem Zipperlein an und doch fügt sich eins ins andere. Die Dauererkältung will nicht weichen, eine Nasennebenhöhlenentzündung krönt den Zustand dazwischen. Der Rücken schmerzt und wenn der es nicht ist, sind es Kopfschmerzen oder das Knie. 

 Alle Beispiele haben eins gemeinsam. Das Immunsystem gerät ins Stocken. Seneszente Zellen, die zwar wissen, dass sie schadhaft sind aber nicht mehr von der Immunabwehr eliminiert werden. Das führt zu Entzündungen, die mit Alterserscheinungen wie Arthritis, Dysbiose, Demenz, Depressionen, Autoimmunerkrankungen und chronische Erkrankungen einhergehen. Stress macht alt. Schuld sind unsere Telomere. Das sind Proteine, die an unseren Chromosomen sitzen und uns funktionstüchtig halten. Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere ein wenig. Wenn sie zu kurz werden, stirbt die Zelle ab. Stehen wir unter psychischen Stress durch Arbeit, Pflege, Krankheit uvm. schüttet der Körper neben dem Hormon Adrenalin auch Cortisol aus. Bei andauernder Belastung behindert es das Reparaturenzym Telomerase und trägt so zur Verkürzung unserer Zellen bei.  

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Auch Paulchen Panther wusste schon, dass Stress die Uhren gefühlt schneller drehen lässt.. Aber reicht Sport oder Yoga als Ausgleich um die Telomere zu schützen, denn unsere Gesellschaft ist generell stressiger geworden und doch sehen nicht alle alt aus. 

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Der Säure/Basen Irrtum?!

Obst ist basisch, Gemüse auch und Fleisch ist sauer und Fisch auch? Ist es so? Zitronensaft ist sauer aber eigentlich basisch? Sicher?

Da sind sich alle einig und doch stimmt etwas nicht. Vegetarier haben die schlechtesten Knochen, Veganer und Rohköstler leiden ebenfalls und das alles weil  Ragnar Berg die Säure- Basentabelle erfunden hat. Diese wurde nie hinterfragt, sie gilt noch heute. Und da fängt der große Irrtum an, dem alle unterliegen. Was ist, wenn ich Ihnen sage, dass Fleisch basisch ist! Wie bitte? Es gibt unzählige Ernährungsformen und Ratgeber und jedes Jahr wird eine neue „Sau“ durchs Dorf getrieben. Wer sich richtig ernähren will, wird ständig verwirrt und in die Irre geführt. Das ist Absicht, denn die Ernährung ist ein Milliardengeschäft.  Wenn man es rein biochemisch betrachtet, kommt man zu einer Sichtweise und diese ist abhängig in welchem Klima wir leben. Der Nordländer verträgt nicht das gleiche wie der Südländer. Aber eins haben alle gleich. Wir ernähren uns im falschen Verhältnis, essen zu viele Kohlenhydrate und der Säure/Basenhaushalt basiert auf einen Irrtum. 

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Und müssen wir unseren Körper wirklich entgiften?   

Nein, normalerweise nicht. Wer sich optimal ernährt, frisch und ausgewogen, biologisch und bestimmte entzündungsfördernde Lebensmittel meidet und essentielle im richtigen Verhältnis isst, hat keine Probleme durch die Ernährung.  Dann folgen aber noch Faktoren wie Stress, Innenraumgifte, fehlender Sport und Stadtluft. Ebenfalls kritisch erweist sich Nikotin, Alkohol, Medikamente und Elektrosmog.

 Und nun, können wir uns dem entziehen? Eben nicht!  

Mittlerweile können auch Schulmediziner, die Schlacken im Körper vehement verneinen, sich der Wirkung einer Entgiftung auf unser Wohlbefinden und unser Blut nicht mehr entziehen. Nahrungsmittelzusätze, Aluminium, Glyphosat, bestrahlte Gewürze, belastetes Fleisch durch Antibiotika verändern unsere Darmflora. Dabei ist die Entgiftung keine Erfindung der Neuzeit. Besser als jede Diät oder das Fasten ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung, um den Körper nicht bewusst zu belasten. Der Stoffwechsel bleibt in Schwung und die gewählten Nahrungsmittel schwemmen die Gifte über Leber, Niere, Lymphe förmlich aus. Ausdauersport und Sauna bringen den Körper ins Schwitzen und regen zusätzlich die innere Reinigung an.  Um überhaupt zu entgiften, braucht der Körper Ruhephasen. Fehlen diese steht der Körper unter Stress. Stress raubt nicht nur Mineralien und Vitamine sondern bringt die Mitochondrien zum Stillstand. Unsere Kraftwerke in den Zellen. Können diese nicht arbeiten, stirbt die Zelle, das Immunsystem wird geschwächt und Bakterien und Viren können ungehindert in unser Körpersystem untertauchen.   Eine Entgiftung sollte 1-2x im Jahr für 8-12 Wochen durchgeführt werden. Bei einem gesunden Lebensstil reicht eine Kur aus, bei einem ungesunden Lifestyle müssen mehrere Faktoren greifen.

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Schlacken-Humbug?

In der Schulmedizin würde man beim Wort „Schlacken“ mit den Augen rollen, denn Schlacken sind Schmelzrückstände, die im Prozess der Metallproduktion entstehen. Allerdings haben wir in der deutschen Sprache, wie in anderen Sprachen auch Homonyme. Bank, Mutter, Schloss, Strauß, Kiefer, Hahn und Ball um nur einige zu nennen. Aber wenn wir uns vom Streitwort Schlacke mal abwenden, um was geht es bei der Entgiftung dann? Bei dem Wort Entgiftung kräuseln sich jetzt wieder bei der Schulmedizin die Nägel. Auch das gibt es nicht, dass erledigen Leber, Lymphe, Darm und Niere von alleine. Wenn dem so wäre, gäbe es keine Zivilisationskrankheiten und unsere Ärzte würden nur Knochenbrüche oder Unfälle behandeln. Dennoch haben sie in einem Punkt recht. Diäten und Saftkuren unter dem Begriff Detox sind mehr als Humbug. Sie können sogar richtig schaden.

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 Symbiose mit den Keimen 

Wo das Leben ist, sind Keime heimisch. Ihre Zahl ist unendlich. Ihre Funktionen sind alle anders. Keime können sich verändern, verbünden, wieder trennen und natürlich vermehren, transformieren. Viren, Bakterien, Pilze entstehen aus Keime. Dabei gibt es unendliche Zwischenstufen. Der Nährboden entscheidet über die Art und Weise. Milch ist ein sehr lebendiger Nährboden. Sie besteht aus Keimen. Aus Keime werden Bakterien. Über Stunden multiplizieren sie sich. Diese Bakterien bewirken durch ihren Stoffwechsel die Milchsäuregärung. Dabei ist der jeweilige Keim immer schon da, ob er wächst in der Milch, im Joghurt, in der Marmelade, im Brot entscheidet der Nährboden selbst. Maden im Getreide, Trockenobst, Nüssen kommen im natürlichen Lebensmittel vor. Sie kommen nicht von außen, sie sind schon da. Der Mehlwurm ist im Mehl, die Fliege im Obst, der Holzkäfer im Holz, die Motte kommt nicht zum Pullover. Nicht das Bakterium, die Viren, der Pilz oder der Keim  sind schuld, ob wir erkranken sondern der Nährboden, das Milieu.

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Wie viele Schritte sollte ich gehen?

Auf durchschnittlich 1.500 Schritte pro Tag kommt ein Büroangestellter. Ein Briefträger schafft dagegen bis zu 18.000. Und wie viele Schritte gehen Sie? Ein Schrittzähler wird sie überraschen.  Bewegungsmangel ist neben der falschen Ernährung die häufigste Ursache für Krankheiten. Viele sitzen hinterm Lenkrad, am Schreibtisch oder Computer. Bewegung fällt immer schwerer man rafft sich kaum noch auf. Da hilft nur eins: Man muss sich die Bewegung antrainieren und in den Alltag einplanen. Dabei helfen Tricks wie ein Hörbuch nur beim Laufen zu hören oder die Lieblingsmusik nur wenn man eine Runde geht und eine App.

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 Insulin 

Bei „normaler“ Zivilisations-Ernährung herrscht ständig der Ausnahmezustand im Körper. Kaum sind die Kohlenhydrate vom Frühstück verdaut, naht schon der Snack bevor wir zum Mittagessen in der Kantine übergehen, das dank „Sättigungsbeilage“ wieder eine Extra-Portion Insulin für die Zellen bereithält. Nachmittags Eis oder Kuchen und abends ein Schnittchen. Unsere Rezeptoren für Insulin werden bei Überreizung mit der Zeit taub für das Hormon-Signal. Wenn bei Nachbars ständig der Hund bellt,hört irgendwann keiner mehr hin. Und das führt zu einer regelrechten Insulin-Spirale: Mitte 30 setzt dann der „Bierbauch“ oder das „Brauereipferd“ ein. Immer mehr Insulinresistenz baut sich auf, immer größere (und länger andauernde) Mengen von Insulin werden pro Mahlzeit ausgeschüttet. Die ersten Zipperlein stellen sich ein. Der Blutdruck geht langsam rauf, ebenso die Cholesterin-Werte. Mit Hilfe blutdrucksenkender Mittel oder gar Cholesterinsenker  bringt man alles in Balance. „Das Alter“ ist natürlich schuld. Doch das Essen bleibt wie gehabt. Irgendwann gibt die Bauchspeicheldrüse einfach auf: sie ist überlastet und Entzündungs-Vorgänge  sorgen dafür, dass sich die Betazellen der Bauchspeicheldrüse zurückbilden. Das führt zu Diabetis Typ 2.   Denn durch Spritzen von Insulin kann jetzt die Insulin-Menge weiter erhöht werden und der Effekt seiner Nebenwirkungen damit auch!

Wie viel Kohlenhydrate stecken denn wo drin und in welchem Verhältnis zu Fett und Proteinen sollen Sie denn wann verzehrt werden?

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 weiß, rein, gesund? Macht´s die Milch? 

Milch reagiert sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. 38 °C ist die natürliche Umgebungstemperatur. Wir haben aber starke thermische und physische Beanspruchungen der Milch durch Hochleistungspumpen, Transportwege und durch Verarbeitungsvorgänge in Maschinen von Molkereien und Abfüllanlagen. Die Folgen sind eine veränderte Keimflora und Destabilisierung der Fett- und Eiweißanteile in der Milch. 1971 sorgte der Herzspezialist Dr. Kurt A. Oster für Aufsehen. Er hatte Hinweise darauf, dass homogenisierte Milch eine der Ursachen für Herzkrankheiten sein könnte. Durch den Prozess der Homogenisierung und des Pasteurisierens  werden die drei Tausendstel Millimeter großen Fettkügelchen zertrümmert. Danach sind die Überbleibsel kleiner als ein Tausendstel Millimeter und setzt das Milchenzym Xanthin-Oxydase frei, welches die Darmwand passiert, in die Blutbahn gelangt und dann die Arteriosklerose begünstigt und außerdem Allergien, die von Milch ausgelöst werden, um das 20fache steigt.   

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kristallklar? 

Menschen haben eine Schwäche für Zucker. Es scheint, dass sie einfach nicht genug davon bekommen können. Durchschnittlich verzehrt ein Mensch pro Tag eine halbe Tasse Zucker. Auf ein Jahr gerechnet, sind das ca.75 kg Zucker, die gegessen, getrunken, verrührt und aufgestreut werden. Haushaltszucker trägt seinen Ruf als „weißes Gift“ zu Recht. Ihn als Lebensmittel zu betrachten, wäre mehr als falsch, denn Zucker ist vielmehr eine Chemikalie, die unser Körper nur schwer verwerten und verdauen kann. Der Mensch ist nicht dazu bestimmt, Zucker in großen Mengen zu verzehren, in welcher Form auch immer: weiß oder braun, als Maissirup, Saccharose, Dextrose, Glukose, Fruktose oder Laktose, Gerstenmalz, Honig, Reis- oder Ahornsirup. Zucker ist auch sehr verführerisch: Ähnlich wie eine Droge lockt er uns in seine süßen Fänge, selbst wenn wir die besten Vorsätze haben. 

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Palmöl auf keinen Fall?

Über den Anbau von Ölpalmen gibt es mittlerweile genügend Berichte. Es wird in Schulen diskutiert, in Foren, in Kosmetika, im Essen. In Ecuador wachsen die Ölpalmen mit riesigen Blättern bis zu 30m hoch. Die Palmfrüchte werden zu natives Palmöl. Rotes Palmöl wird durch einfaches Kochen aus dem Fruchtfleisch der Palmfrucht gewonnen. Palmöl ist in den letzten Jahren zu Recht in die Kritik geraten. Besonders in Südostasien und Afrika (Ruanda, Malaysia, Indonesien, Thailand, Philippinen) werden noch immer unvorstellbar große  Urwälder gerodet um neue und noch größere Palmenplantagen anzulegen. Das Palmöl aus diesem Plantagenanbau wird in den Tropen als Brennstoff für Dieselfahrzeuge und zur Energieerzeugung verwendet. Leider zerstört der Plantagenanbau weiträumig die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten, für immer den Urwald und auch die Nahrungsgrundlage der Orang Utans. Ein Boykott ist sinnvoll, da auch eine namenhafte Umweltorganisation negativ involviert ist und Bio nur auf dem Papier steht.  

Warum empfehle ich es trotzdem?

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